Danfoss ist bestrebt, einen Beitrag zu einer weltweiten Entwicklung zu leisten, in der soziale Verantwortung sowie die Interessen von Mensch und Umwelt mit einer vernünftigen wirtschaftlichen Entfaltung Hand in Hand gehen.
Übergeordnetes Ziel des Konzerns ist es, innerhalb des „Corporate Citizenship“ (gesellschaftliches Engagement des Unternehmens) sein eigenes Haus in Ordnung zu halten. Dieses Bemühen bezieht sich im weitesten Sinn auf die soziale und ethische Verantwortung. Hier intensiviert Danfoss ständig seine Anstrengungen, denn das Unternehmen ist überzeugt davon, dass - ist die Mitarbeiterzufriedenheit hoch, der Ressourcenverbrauch niedrigst sowie die Unternehmensethik und –reputation gut - dies einen positiven Effekt auf das Ergebnis hat.
Verinnerlichte soziale Verantwortung
Danfoss hat seit seinem Beitritt im Jahr 2002 zum Global Compact der UN dessen 10 Grundsätze kontinuierlich in eine lange Reihe von Prozessen und Geschäftsabläufen integriert.
Es ist durchaus möglich, dass weltweit tätige Unternehmen in Ländern arbeiten, die Menschen- und Arbeitsrechte nicht respektieren. Diese Bereiche, die zu Problemen führen können, zu kennen, ist lebensnotwendig.
Aus der Zusammenarbeit zwischen Danfoss und dem dänischen Institut für Menschenrechte ging eine Liste von Risikoländern für alle Nationen hervor, in denen der Konzern einen Fertigungsstandort besitzt. Das Institut bringt die Analysen stets auf den neuesten Stand. Danfoss nutzt sie als Basisinformation für die Planung eines verantwortungsbewussten Zulieferer-Managements aber auch für Gespräche vor Ort. 2003 führte der Konzern seine CSR-Politik und -Berichte ein, die sich mit Menschen- und Arbeitsrechten befassen, mit ethischen Fragen und der Korruptionsbekämpfung.
Ethische Richtlinien
Im Jahr 2008 gab Danfoss ein Ethik-Handbuch heraus, dessen Richtlinien weltweit für jeden Mitarbeiter gelten. Aufgenommen wurden die ungeschriebenen Gesetze, die verdeutlichen, worauf die Beschäftigten besonders achten müssen und was als nicht akzeptables Verhalten gilt. Alle Führungskräfte wurden aufgerufen, eine Erklärung zu unterschreiben, dass sie mit den Grundsätzen übereinstimmen und diese ihren Mitarbeitern kommunizieren. Auch richtete Danfoss ein Servicetelefon ein, wo Fragen zum Thema beantwortet werden, und eine „Ethik-Hotline“ für Fälle, in denen die Prinzipien möglicherweise verletzt wurden. Darüber hinaus schulte die zentrale CSR-Abteilung über 300 Mitarbeiter, mehrheitlich Führungskräfte, in Sachen Notwendigkeit und Umsetzung der ethischen Leitlinien.
Mitarbeiter-Entwicklung
Danfoss konzentriert sich auf die Entwicklung von Mitarbeitern, Führungskräften und der Organisation. Das ermöglicht dem Konzern die erfolgreiche Umsetzung seiner Strategien und das Erreichen seiner wirtschaftlichen Ziele. Das Management ist der Überzeugung, dass die Menschen, die das Unternehmen tragen, über hohe Kompetenzen sowie über die bestmögliche Führung verfügen müssen. Das gibt ihnen den Raum, neue Lösungen zu finden und die Erwartungen der Kunden zu übertreffen. Bei Danfoss bilden die Mitarbeiter und Führungskräfte zusammen mit einem starken Wertesystem das Fundament für den Erfolg. Aufgabe des globalen Personalwesens von Danfoss ist es, zu einem guten Ergebnis beizutragen, indem es Leistungsverbesserungen unterstützt und Menschen, wie Organisation weiterentwickelt.
Talent und Fähigkeiten fördern
Talente zu identifizieren, zu fördern und zu pflegen, ist für Danfoss von hoher Bedeutung. Begabungen aufzuspüren und zu entwickeln, ist die ureigene Aufgabe einer jeden Führungskraft, doch das Personalwesen bietet Anleitung und Instrumente in Form des Danfoss Talent-Managements. Eines seiner Eckpunkte ist das „Accelerated Development Programme“ und die Talent-Identifikation, die Teil des Auswahlprozesses des Programms ist. Ziel des ADP ist es, im gesamten Konzern Führungskräfte-Nachwuchs zu finden.
Mitarbeiter-Fähigkeiten in Kursen, Schulungen und in der Praxis herauszubilden, ist entscheidend, besonders in Zeiten eines verschärften Wettbewerbs. Danfoss sieht darin einen lebenslangen Prozess und wendet erhebliche Mittel für ergänzende Seminare auf. Diese Trainings verbessern auch die Flexibilität und Einsetzbarkeit der Mitarbeiter. Im Jahr 2008 investierte Danfoss 104 Millionen DKK (über 14 Millionen EUR) in externe Schulungen.
Gleichzeitig konzentrierte man sich verstärkt auf das weite Spektrum an internen Schulungen. Im Jahr 2008 verzeichnete die globale Bildungs- und Weiterbildungsfunktion des Konzerns genau 8 253 Teilnehmer-Tage. 2007 waren es noch 5331.
Das Danfoss Business System ist ebenfalls stark auf die Ausbildung von Mitarbeitern und Managern mit der Aufgabe ausgerichtet, eine ausgeprägte Kultur der kontinuierlichen Verbesserung zu schaffen. 2008 etablierte Danfoss Business System die Danfoss Academy, um Schulungen weiter zu systematisieren.